24h-Übung 2018


Am Samstag, den 22.09.2018 begann für die Jugendlichen die diesjährige 24h-Übung. Nachdem das Gepäck in den Schlafraum gebracht war und alle ihre Dienstkleidung angezogen hatten, wurde das Fahrzeug besetzt. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Wicker fuhr man zum Aufstellungplatz der Großübung MTK-West, welche diesmal durch das Stadtgebiet Hattersheim ausgerichtet wurde.

Nach der Alarmierung ging es mit Blaulicht und Sondersignal zur Einsatzstelle, wo gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Wicker ein Feuer im Lagerbereich eines Industriebetriebes bekämpft werden musste. Die Mannschaft erhielt ihren Befehl vom Gruppenführer und begann sofort damit, Schläuche auszuwerfen, die Pumpe in Betrieb zu nehmen und Strahlrohre anzukuppeln. Nachdem alles vorbereitet war, konnte der Befehl "Wasser marsch" erfolgen und die Jugendlichen begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Sogleich bereitete der 2. Trupp ein weiteres Strahlrohr vor.
Da der nächste Hydrant erst in einiger Entfernung zu finden war, wurde zunächst der eingebaute Löschwassertank verwendet. Die unabhängige Wasserversorgung aus dem nur weniger Meter entfernten Main war dann Aufgabe der Jugendfeuerwehr Flörsheim. Nachdem diese die tragbare Pumpe am Ufer in Stellung gebracht hatte, konnten die Löschfahrzeuge an der Einsatzstelle wieder mit ausreichend Wasser versorgt werden.
Nach Abschluss des Einsatzes wurden die Schläuche und Geräte wieder eingeräumt und alle Übungsteilnehmer trafen sich auf dem Gelände des Industriebetriebes zum gemeinsamen Mittagessen.

Wieder in der Wache angekommen wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt und die Feldbetten für die Nacht vorbereitet. Nach einer kurzen Pause stand dann etwas Theorie-Unterricht auf dem Plan. Befasst wurde sich mit dem Aufbau des Einsatzbefehles, der Handhabung und Einsatzmöglichkeiten der tragbaren Leitern sowie dem Löschangriff.

Am späten Nachmittag wurden die Jugendlichem zu einem Wohnungsbrand gerufen. Bei der Ankunft sah man schon ordentlich Qualm aus der Wohnung dringen und in der Einfahrt war Feuer zu erkennen. Wie bereits am morgen, wurde ein Löschangriff aufgebaut. Für den Innenangriff in der dicht verrauchten Wohnung mussten Atemschutzgeräte aufgesetzt werden.
Da hier Jugendliche üben, bestand der Qualm aus ungiftigem Disco-Nebel, die verwendeten Atemschutzgeräte waren die leichtgewichtigen Attrapen der Jugendfeuerwehr und das echte Feuer kam aus einem Lösch-Trainer. Nachdem die verqualmte Wohnung nach vermissten Personen durchsucht war, konnte am Lösch-Trainer der Umgang mit Feuerlöschern geübt werden.
Im Anschluss gab es zur Stärkung Pizza für alle Teilnehmer, die wie bei einem echten Großeinsatz kurzer Hand an der Einsatzstelle verputzt wurde. Anschließend wurde die Nebelmaschine wieder angeworfen, um den Einsatz des Belüftungsgerätes zu demonstrieren. Nachdem ein Fenster geöffnet war, drang der Rauch wie eine große Fontäne hinaus.

Wieder in der Wache stand nun das Abendprogramm an, welches aus einigen Kurzfilme bestand, da viele schon sehr müde waren. Am nächsten morgen ging dann wieder der Alarm los, alle sprangen auf und rannten nach einer kurzen Orientierungsphase zu ihrer Einsatzkleidung. Diesmal lag der Einsatzort direkt vor den Betten, denn eine hilflose Person in Form einer Übungspuppe musste gerettet werden. Die Puppe wurde auf die Trage gehoben und mit einer Feuerwehrleine gesichert.
Nach dem Frühstück wurden dann wieder die Sachen gepackt und der Schlafraum wieder aufgeräumt. Gegen 10:00 Uhr war die Schicht dann vorbei und alle konnten wieder nach Hause.

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